Sonntag, 13. April 2014

Wir starten in die Morchelsaison. Mit dabei: Spinat und Ei.


Dem Ein oder Anderen wird sicherlich aufgefallen sein, dass wir sehr gern Morcheln essen. In den beiden letzten Jahren hatten wir auch das Glück, wildwachsende Spitz- bzw Speisemorcheln zu finden. Dementsprechend haben wir bereits einige Rezepte mit unseren frischen Morcheln vorgestellt. Auch dieses Jahr war uns das Glück wieder hold und mein Schwager hat für uns ein kleines Dorado der Morcheln aufgetan und uns umgehend alarmiert. Fast 300 g kleine Spitz- und Speisemorcheln konnten wir bei der diesjährigen ersten Jagd ernten. Genug um einen Teil zu trocknen und einen Teil mit altbekannten Lieblingsrezepten zu verarbeiten. Neues ausprobiert haben wir aber auch. Die Morchel hat einen sehr besonderen Geschmack, den wir mit diesem Gericht durch sanfte Begleiter hervorheben wollten. Deshalb frischer Spinat und ein pochiertes Ei und fertig ist der einfache aber große Genuss.


Donnerstag, 13. März 2014

Langbrötchen - Wir sind bei der ersten Plötziade dabei!


Lutz hat alle Backverrückten zur ersten Plötziade aufgerufen. Alle Teilnehmer sollen aus fast identischen Zutaten Brot oder Brötchen backen. Mit dabei sind 450 g 550er Weizenmehl, 50 g Roggenvollkornmehl, 10 g Salz und Wasser sowie Triebmittel nach eigenem Ermessen.


Wir backen meist Brot oder Brötchen mit einem etwas höheren Anteil an Vollkorn- oder Roggenmehl, sodass wir hier unbedingt einen kräftigen Geschmack über die Teigführung erzeugen wollten. Deshalb haben wir uns für einen Pâte fermentée entschieden, der dem Teig ein nussiges Aroma verleihen sollte, und ebenso einen Roggensauerteig eingearbeitet. Geformt haben wir letztendlich Brötchen, die sich durch elastisch-weiche, mittlere Porung und eine dünne Knusperkruste auszeichnen. Der Geschmack ist mild aber aromatisch mit leichter Säure. Wir haben sie Langbrötchen genannt und freuen uns sehr über unser erstes richtig eigenes Rezept. Danke Lutz, für die tolle Idee! :)

Samstag, 8. März 2014

Heute mal vegan: Tomatensuppe mit rosa Pfefferbeeren und mediterranen Vollkornbröseln


Momentan üben wir uns, wie viele andere vielleicht auch, im Verzicht. Zeitweise verzichten wir auf Fleisch, Fisch und alle tierischen Produkte, sowie Weißmehl und Zucker. Dieses straffe, der Eitelkeit geschuldete Programm fällt natürlich umso leichter, je besser es schmeckt. Deshalb heute hier für alle anderen Verzichter ein besonders leckeres Rezept. Eine fruchtige Tomatensuppe mit Vollkornbröseln der mediterranen Art.

Sonntag, 16. Februar 2014

Kokospfannkuchen mit Gemüse auf Linsencurry


Ich bin ein großer Fan von reiner Gemüseküche und der Meinung, dass man auch ohne Fleisch und Fisch aufregend und abwechslungsreich kochen kann. Auch wenn der Genuss von Fleisch und Fisch für mich wichtig ist, bedeutet das nicht, dass ich täglich eines davon Essen muss. Im Gegenteil: lieber selten und dafür hochwertig, das ist wohl ein Schluss, den viele von uns Genießern ziehen.
Dieses Gericht kombiniert verschiedene vegetarische Elemente zu einem feinen Genuss, der in überschaubarer Zeit zubereitet werden kann. Die Kokos-Reismehl-Pfannkuchen werden mit knackigem Gemüse gefüllt und dann nur kurz angebraten. Einen spannenden Gegensatz dazu birgt das Linsencurry, das etwas länger gegart wird und samtig-aromatisch daher kommt. Als kleine Beigabe gibt es ein Kokos-Chutney, dassen Säure gut zur rahmigen Süße des Currys passt. Einfach lecker!

Samstag, 15. Februar 2014

Eierlikör-Lavendel-Eis


Es gibt ja immer wieder mal einen Einkauf für die Küche, den man dann nur sehr selten verwendet und von dem man sich dann vornimmt, etwas genau damit zu machen. Das Gegenteil davon ist bei uns mit der Eismaschine der Fall. Sie ist wirklich häufig in Nutzung und wir sind immer wieder total froh damit. Dieses Mal haben wir ein Eis mit Eierlikör ausprobieren wollen, dem mit etwas Quark noch eine leicht säuerlich-frische Note gegeben wird und das mit etwas Lavendel seinen Feinschliff erhält. Gewohnt cremig ist es für uns eine sehr leckere Variante.


Donnerstag, 13. Februar 2014

Intermezzo zu meinem Projekt: Mango, Basilikum, Zitrone, Pistazie


Seit fast einem Jahr warten wir alle - und vor allem ich - darauf, dass ich mein Dessertprojekt zuende bringe. Dass das aber so ewig auf sich warten lässt, liegt nicht etwa daran, dass mir das Projekt keine Freude macht oder ich bisher unzufrieden gewesen wäre. Ein großes Problem für mich ist ganz einfach, dass ich mich mit der Zutatenkombination überhaupt nicht anfreunden kann. Jetzt ist es gesagt. Dabei esse ich Mango sehr gern und finde ihre Eignung für ein Dessert richtig toll. Aber Reis mag ich (außer Risotto und selten Sushi) eigentlich nicht so recht - Milchreis allerdings geht schon ganz gut, also zumindest mit Reis für das Dessert könnte ich leben. Aber nun kommt der Kateifiteig dazu und ich fühle mich gleich erschlagen. Zweimal Teigkomponente - gar nicht mein Fall. Ich mag fruchtig, schokoladig und frisch. Was also tun mit diesem unglücklichen Zustand? Erstmal weiter aufschieben und selbst ein Mangodessert machen - ganz ohne Teigkomponenten. Und weil ich hier das Sagen habe, kann es gar nichts anderes geben als meinen Lieblingsbegleiter zur Mango: das Basilikum. Die beiden sind wirklich ein ganz feines Paar und dürfen zeigen, was sie gemeinsam können: Mango wird mit Basilikum und Kubebenpfeffer angemacht und als Ragout serviert. Die beiden grünen Begleiter sind ein Basilikum-Zitronen-Sorbet und eine Pistazien Crème brûlée.

Sonntag, 9. Februar 2014

Ja, wir können auch rustikal: Blutwurst mit Äpfeln auf Spitzkohlgemüse


Ich bin mir ja relativ sicher, dass wir hier ab und an den Eindruck erwecken, bei uns gäbe es prinzipiell nur feines Essen mit unzähligen Komponenten an und auf und überhaupt. Das ist allerdings nicht ganz richtig, aber die herzhaft-rustikalen Gerichte kochen wir oft kurzentschlossen und verbloggen sie selten. Heute möchte ich deshalb gern ein Gericht vorstellen, das es bei uns gibt, wenn wir richtig Lust auf etwas Deftiges haben. Dabei ist die von uns beiden heiß geliebte Blutwurst, nur kurz angebraten, einige karamellisierte Äpfel und Zwiebeln und ein Spitzkohl-Apfel-Gemüse. Dazu bieten sich ganz einfache Salzkartoffeln wirklich an: also gibt es die auch. Ein rustikales Brot statt der Kartoffeln schmeckt natürlich auch fantastisch.